Angst vor „Fett“

Angst vor Fett

„Fett macht fett“ das denken immer noch sehr viele Menschen. Der Übeltäter lauert viel öfter in Form von Kohlenhydraten. Die meisten Menschen nehmen den Großteil Ihrer Kalorien über Zucker (=Kohlenhydrate) zu sich.
Wenn Sie jedoch im Rahmen einer Low-Carb-Diät diese große Energiequelle aus Ihrem Ernährungsplan entfernen, dann müssen Sie die Energie durch einen anderen Nährstoff zu sich nehmen, oder hungern.

Ein großer Fehler ist es zu denken, dass die Kombination aus „Low Carb“ und „Low Fat“ noch besser sein soll. Wenn Sie die Kohlenhydrate weglassen um abzunehmen, dann müssen Sie den Anteil der Fette und Proteine in der Ernährung erhöhen. Unterlassen Sie das, werden Sie sich nicht nur hungrig fühlen, sondern auch noch schlapp.

Es gibt keinen Grund, Angst vor Fetten zu haben. Es gilt: Qualität vor Quantität. Aufgrund der entzündungsfördernden Omega-6-Fettsäuren aus Pflanzenölen (Distelöl, Maiskeimöl) sollten Sie diese eindämmen. Auch Transfette (Margarine, Frittiertes) sollten Sie auf ein Minimum beschränken. Nehmen Sie stattdessen gesunde Omega-Fette zu sich z. B. Leinöl oder Fisch.

Eine Ernährung, die sehr arm an Kohlenhydraten ist, muss einen hohen Fettanteil enthalten, da Sie Ihrem Körper sonst nicht genügend Energie zuführen können. Und wenn Sie die Energiezufuhr längerfristig drosseln wird sich auch Ihre Fettverbrennung drosseln. Wollen Sie das?